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Dachdämmungs Typen

Die unterschiedlichen Arten der Dachdämmung

Sollten Sie ein glücklicher Besitzer eines eigenen Wohnhauses sein, so möchten Sie sicherlich möglichst wenig Energie verbrauchen. Denn ein geringer Energieverbrauch schont den eigenen Geldbeutel und zudem die Umwelt.

Eine Grundvoraussetzung für einen niedrigen Energieverbrauch ist ein effizient und nachhaltig gedämmtes Dach. Zwangsläufig stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, welche Arten der Dachdämmung es gibt.

Verschiedene Arten der Dachdämmung

Das Foto zeigt Dämmmaterial in die Zwischenräume. Foto: djd/thx

Das Foto zeigt Dämmmaterial in die Zwischenräume. Foto: djd/thx

Prinzipiell wird hier unterschieden zwischen einer Zwischensparrendämmung, einer Untersparrendämmung sowie einer Aufsparrendämmung. Wie es der Name bereits nahelegt, wird bei einer Zwischensparrendämmung der zu verwendende Dämmstoff zwischen den Sparren angebracht, und zwar indem er dort fixiert bzw. geklemmt wird.

Anders verhält es sich bei der Untersparrendämmung, denn bei dieser werden die Dämmstoffe unten, d.h. von innen an die Sparren, fixiert. Genau umgekehrt verhält es sich letztendlich bei der Aufsparrendämmung. Bei dieser Art der Dachdämmung wird das verwendete Material von aussen auf die Dachsparren befestigt.

Gründe für die verschiedenen Arten der Dachdämmung

Sicherlich fragen Sie sich jetzt, warum es die oben beschriebenen verschiedenen Arten der Dachdämmung gibt. Entscheidend ist hier letztendlich wie das Dach konstruiert ist und wie es genutzt werden soll. Wollen Sie beispielsweise ein Dach ausbauen, damit dieses zu Wohnzwecken genutzt werden kann, bietet sich gut die Zwischensparrendämmung an.

Die Fülle des Dämmstoffes orientiert sich hier nämlich grundsätzlich an der Höhe der einzelnen Dachsparren. Wird der Dämmstoff so zwischen den Sparren fixiert, entsteht eine günstige Wärmedämmung. Ähnlich verhält es sich regelmäßig bei der Untersparrendämmung. Diese nimmt allerdings, da das Material von innen an die Sparren fixiert wird, Platz weg.

Somit steht für einen Dachausbau zu Wohnzwecken regelmäßig eine geringere Raumhöhe zur Verfügung. Aus diesem Grund wird die Untersparrendämmung regelmäßig für den Ausbau eines Daches bevorzugt, welches nicht Wohnzwecken dienen soll.

Darüber hinaus kommt die Untersparrendämmung noch zusätzlich zum Einsatz, wenn eine Zwischensparrendämmung nicht effizient genug ist. Dies gilt beispielsweise für den Fall, in dem die Dachsparren nicht hoch genug sind.

Durch eine zusätzliche Untersparrendämmung kann dieser Nachteil im Sinne der gewünschten Energieeffizienz kompensiert werden. Die Aufsparrendämmung bietet im Regelfall die günstigste Energieeffizienz. Denn bei dieser Methode werden die Dämmstoffe von außen über die gesamte Dachfläche verlegt.

Die hierdurch bedingte günstige Energieeffizienz entsteht dadurch, dass diese Methode das Auftreten von so genannten Wärmebrücken verhindert. Somit wird auf diese Weise das komplette Haus vor unnötigen Energieverlusten geschützt.

Fazit: Die jeweilige Art der zur Anwendung kommenden Dachdämmung orientiert sich folglich regelmäßig an der bereits vorhandenen Dachkonstruktion sowie einem etwaigen Zweck für einen Dachausbau.


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