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Barrierefreies Bad erstellen

Barrierefreies Bad erstellen – worauf Du achten musst

Der Grundsatz des barrierefreien Bauens beruht letztendlich nicht ausschließlich darauf, Design und Gestaltung eines Badezimmers auf den Anspruch und Bedarf einer einzelnen Person auszurichten, sondern darauf, Bedingungen zu schaffen, die praktisch immer zutreffend sind, ganz gleich wie sich der Anspruch gestaltet.

Das Bild zeigt die Worte Barrerifreises Bad

Das Bild zeigt die Worte Barrerifreises Bad

Nutzerfreundlichkeit steht auch bei Badezimmern im Vordergrund und es ist sinnvoll, sein Augenmerk nicht auf einzelne Produkte zu legen, sondern insbesondere Systemen Aufmerksamkeit zu schenken, die eine ganzheitliche Betrachtung von Wohnumgebungen beinhalten und damit einem Gesamtkomplex von unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten positiv entsprechen.

Barrierefrei bedeutet, die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle Menschen so zu schaffen, dass sie als sicher, gesund, leicht verständlich, umsetzbar und funktional sowie auch anspruchsvoll, ästhetisch und nachhaltig bezeichnet werden kann, was beinhaltet, dass die Vielseitigkeit von Menschen berücksichtig und nicht diskriminiert wird.

Barrierefreie Badezimmer – Komfort und Sicherheit vom Kleinkind- bis zum Seniorenalter

Viele neu gebaute Immobilien beinhalten inzwischen bodenebene Duschen als Standard. Und dies entspricht nicht ausschließlich einem neuen Trend, sondern entspricht einem Komfort, der die Bedürfnisse von Menschen beginnend im Kleinkindalter bis hin ins hohe Alter deckt.

Durch eine bodenebene Bauweise besteht dauerhaft die Möglichkeit eines bequemen und rutschsicheren Einstiegs und eines fließenden Übergangs zwischen dem Trocken- und Nassbereich, der auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, einen problemlosen Wechsel zwischen den beiden Bereichen ermöglicht. Der Bodenbelag kann grundsätzlich so gestaltet werden, dass er sich über das gesamte Bad erstreckt und Sicherheit bietet.

Bewegungsfreiheit großzügig einplanen

Bei der Badgestaltung sollte ebenso in Betracht gezogen werden, dass man die Bewegungsfreiheit großzügig einplanen muss. Dies kann sich darauf begründen, dass auch Rollstühle sicher manövriert werden müssen oder generell Hilfestellung durch eine zweite Person gewährleistet sein muss, wenn diese benötigt wird.

Im Badezimmer bedeutet dies letztendlich, dass WC, Waschbecken und Dusche nicht zu eng nebeneinander installiert sein sollten, sodass ein Manövrieren bequem möglich ist. Hilfen durch Griffe etc. sollten an den entsprechenden Stellen in Betracht gezogen werden.


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