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Mörtel und Beton mischen

Mörtel und Beton mischen – die richtige Mischung macht’s

Wenn im Rahmen unterschiedliche Bauvorhaben Beton oder Mörtel gemischt werden soll, ist es notwendig zum einen auf den Unterschied und zum anderen auch auf die korrekte Verwendung zu achten.

Mörtel und Beton unterscheiden sich im Wesentlichen darin, dass Mörtel wesentlich feinkörniger ist als Beton und dass dem Beton bei der Mischung kein Sand zugefügt wird.

Das Foto zeigt einen Mörteleimer.

Das Foto zeigt einen Mörteleimer.

Einen weiteren Unterschied bildet natürlich der Einsatzort an sich. Beton wird in den meisten Fällen zum Gießen von Fundamenten eingesetzt, während Mörtel insbesondere zum Vermauern und Verputzen von Steinen verwendet wird.

Beton beinhaltet zum einen Zement als Bindemittel und Kies und Wasser als sogenannte Zuschlagsstoffe. Und es ist ebenso möglich Beton selbst herzustellen wie auch ihn als verarbeitungsfertige Mischung im Baustoffhandel zu erwerben.

Beton richtig mischen

Hat man sich dazu entschieden, Beton selbst zu mischen, gilt es an dieser Stelle zu beachten, dass 4 Teile Kies und 4 Teile Sand, bei dem die Körnung 16 betragen sollte, mit 2 Teil Zement zu vermischen.

Danach wird Wasser hinzugefügt, bis die gewünschte Konsistenz des Betons erreicht ist. Der Beton sollte dann mithilfe eines Rührquirls möglichst in einem Kübel vermischt werden, sofern es sich bei der benötigten Menge um wenig Beton handelt.

Wird eine größere Menge benötigt, bietet sich die Verwendung eines Betonmischers an, der zuerst mit Wasser befeuchte wird, dann mit Kies und erst im Anschluss mit Zement gefüllt wird. Nach Einschalten des Betonmischers sollten alle Bestandteile etwa 2 bis 3 Minuten miteinander vermengt werden, bevor sie zum Einsatz kommen.

Mörtel richtig mischen – Unterschiede sollten beachtet werden

Bezogen auf den Mörtel gibt es unterschiedliche Mischungen, die anhand der Verwendung unterschieden werden. Jedoch gilt es grundsätzlich zu beachten, dass reiner Maurersand oder auch Mörtelsand verwendet wird.

Andere Sandarten könnten Salze enthalten, die das Abbinden beeinträchtigen. Zementmörtel, wie er für Mauerwerke eingesetzt wird, benötigt 4 Teile Sand und 1 Teil Zement und natürlich Wasser, wobei hier die Formel, ½ Liter Wasser pro Kilo Zement gilt.


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