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Lehmbauplatten an Wand und Decke

Nicht nur bei der Ernährung, sondern auch beim Wohnen besinnen sich die Menschen immer mehr und mehr auf ihre Gesundheit und greifen auf natürliche Baumaterialien zurück.

Das Bild zeigt die Wörter Lehmbauplatten Decken und Wand

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Daher wird schon bei der Planung eines Eigenheimes darauf geachtet, dass möglichst viele umweltfreundliche und schadstoffarme Baumaterialien verwendet werden. Dabei greifen die Architekten auch zunehmend auf die Bautechniken bzw. auf Materialien zurück, die schon unsere Vorfahren vor langer Zeit eingesetzt haben.

Eines dieser altbewährten Baustoffe ist Lehm, dessen positive Eigenschaften schon vor Tausenden von Jahren erkannt und als eines der meist verwendeten Baumaterialien für den Hausbau genutzt wurde.

Lehm als natürlicher Baustoff wiederentdeckt

Lehm sorgt nicht nur für ein angenehmes Klima in den Wohnräumen, sondern auch dafür, dass die Raumfeuchtigkeit aufgenommen wird. So nimmt ein mit Lehm verputzter Raum um das Fünffache mehr Luftfeuchtigkeit auf, als andere Baustoffe.

Bedingt durch die positiven Eigenschaften des Lehms, wirkt dieses Naturprodukt mehr oder weniger wie eine ökologische Klimaanlage. Dieses natürlich vorkommende und älteste Baumaterial der Welt ist eine Zusammensetzung aus Ton, Schluff und Sand und wird heute auch für die Herstellung von Lehmbauplatten, Lehmfarben und von verschiedenen Putzen verwendet.

Die heute verbauten Lehmbauplatten bestehen aber nicht nur aus Lehm, sondern enthalten zusätzliche Armierungsstoffe, wie gehäckseltes Stroh, Schilf oder Jute.

Die Vielseitigkeit der Lehmbaustoffplatten

Grundsätzlich sind Lehmbaustoffplatten leicht und einfach zu handhaben und sowohl bei Leichtbaukonstruktionen, als auch bei massiven Baukonstruktionen kommen sie zur Verwendung.

Diese Platten werden unter anderem für die Verkleidung von Wänden eingesetzt, wobei sie auch gleichzeitig ihre Funktion als Unterputz erfüllen. Sie eigenen sich auch hervorragend für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten.

Die konservierende Funktion von Lehm bekommt besonders bei Fachwerksbauten zum Tragen, da Lehm sehr gut Wasser aufnehmen kann und somit das Holz vor einer Schimmelbildung schützt. Bei neu erbauten Häusern eignen sich Lehmbaustoffplatten auch bestens für die Verkleidung von Dächern, Decken und von Innenwänden.

Durch seine wärmespeichernden Eigenschaften sind Lehmbaustoffplatten auch dafür geschaffen, um Wandheizungen zu verputzen.

Qeulle: Dominik Hochwarth Link:bauredakteur.de


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