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Keller abdichten – so funktioniert die Kellerabdichtung

Hausbesitzer kennen die Problematik.
Das Grundwasser steigt an und der Keller ist im besten Fall lediglich nass und im schlechtesten Fall läuft er voll. Durch diesen Wasserschaden erfahren Hausbesitzer, das ihr Keller nicht abgedichtet ist oder wenn er abgedichtet wurde, es nicht korrekt geschehen ist.

Keller abdichten, schon im Vorfeld berücksichtigen

Foto: djd/HeidelbergCement

Foto: djd/HeidelbergCement

Während der Entstehung ist es leicht, es richtig zu machen, einen Keller abzudichten, damit mögliche zukünftige Wasserschäden vorgebeugt werden können. Bauherren wollen selbstverständlich die Baukosten so gering wie möglich halten.

Deswegen hören sie manchmal auf Bauleiter, wenn ihnen gesagt wird, dass eine extra Kellerisolierung zur Vorbeugung möglicher Wasserschäden nicht nötig sei. Zur Begründung wird in diesen Fällen dann angeführt, dass der Grundwasserspiegel so niedrig ist, dass er nie das Fundament und den Keller erreichen würde.

Dieser Spiegel würde nie so hoch ansteigen. Zukünftige Bauherren sollten sich nicht beirren lassen und lieber etwas mehr für die Baukosten investieren, um eine sichere Kellerabdichtung zu erhalten.

Denn viele Hausbesitzer können aus mangelnder Abdichtung von Wasserschäden und die Kosten für die Schadensbeseitigung berichten. Zudem ist ein Keller permanenter Nässe ausgesetzt, auch ohne Grundwasser. Daher ist es ratsam, bei Erstellung des Fundaments den Keller abzudichten.

Keller abdichten, aber wie?

Ein Keller wird zu Beginn der Bauphase abgedichtet, in dem eine sogenannte Wanne hergestellt wird. Dabei gibt es zwei Arten von Wanne, eine sogenannte weiße und eine schwarze. Ist der Grundwasserspiegel normal niedrig genug, also kein drückendes Wasser, dann wird die schwarze Wanne eingesetzt.

Hierbei werden die kommenden Kellerböden und auch die Grundmauern, Kellerwände, mit Bitumen abgedichtet. Das Bitumen ist schwarz, wodurch die Wanne seinen Namen erhielt. Nach einer Trocknungszeit geht der Bau dann weiter. Bei drückendem Wasser wird eine weiße Wanne erstellt.

Das ist ein wasserundurchlässiger, spezieller Beton (WU-Beton), der für das Fundament und die Grundmauern verwendet wird. Hierbei werden keine Bewegungsfugen eingesetzt, sonder gesicherte Sollbruchstellen. Zusätzlich werden spezielle Dichtungen zwischen den einzelnen Scheiben der Wände und zwischen Boden und Wand benötigt.

Zur nachträglichen Abdichtung des Kellers eines bestehenden Gebäudes wird eine sogenannte Horizontalsperre eingearbeitet. Hierbei wird eine erste Sperrschicht ab Oberkante Kellerboden in die Mauer eingesetzt und zur Sicherheit auch unterhalb der Kellerdecke.

Dadurch wird das von unten auftretende Wasser gestoppt. Das verwendete Material dafür ist meist Bitumenpappe. Für diese Arbeit sind allerdings Fachleute nötig.

DIN 18195 was ist das die Antwort bekommst du hier http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18195


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