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Verbindung von Kupferrohren

Die Verbindung von Kupferrohren erfolgt durch Weichlöten oder Hartlöten. Beide Verfahren sind letztlich gleichwertig in der Haltbarkeit.
Der Unterschied liegt in der Arbeitstemperatur und damit auch im verwendeten Lot. (Trinkwasserinstallation bis D=28mm x 1,5 sind weich zu löten!)

Verbindung von Kupferrohre.

Foto Verbindung von Kupferrohren.

Beim Weichlöten verwendet man lote mit einem Schmelzpunkt unter 450 °C. Für die Kupferinstallation ist nur ein Lot zugelassen: das Zinnlot mit der Normbezeichnung L-SnCu3. Die früher verwendeten bleihaltigen Lote sind aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erlaubt. Beim Einkauf bitte unbedingt darauf achten, dass das Lot die entsprechende Bezeichnung trägt.

Durch den niedrigen Schmelzpunkt der Lote reichen sehr einfache Wärmequellen aus. Handwerker verwenden meist einen Propanbrenner, der über einen Schlauch und ein Druckminderventil an die bekannten roten oder grauen Propangasflaschen angeschlossen wird. Noch preiswerter sind Handlötgeräte, die einer Sprühdose gleichen, die auf eine Brennerspitze aufgeschraubt wird. Bei mehr als einer Stunde Brenndauer lassen sich damit etliche Lötstellen verarbeiten.

Weitere Wärmequellen sind Benzinbrenner, die sogenannten Lötlampen und Heißluftgebläse. Darüber hinaus können auch andere Wärmequellen, beispielsweise Gas-Sauerstoffbrenner verwendet werden, die man sonst zum Hartlöten oder Schweißen benutzt.

Zum Löten benötigt man außerdem Fußmittel. Das Flussmittel beseitigt die Oxidschicht auf dem Kupfer und verhindert während des Lötens die Neubildung von Oxiden. Zum Weichlöten wird durchweg Lötfett verwendet, das vor dem Löten auf das Kupferrohr aufgetragen wird und während des Lötens verdampft.


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