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Versteckte Energiefresser enttarnen

Heizkosten nachhaltig senken

Heiz- und Stromrechnung gehören in vielen Haushalten zu den größten Kostenblöcken. Angesichts wieder anziehender Energiepreise machen sich daher viele Hausbesitzer Gedanken, wie sie unnötige Energieausgaben vermeiden und finanzielle Planungssicherheit für ihre Zukunft gewinnen können. Bei den Überlegungen, Fenster auszutauschen, Dach und Gebäudehülle zu dämmen oder von fossilen auf erneuerbare Energien im Heizungskeller umzusteigen, werden naheliegende Möglichkeiten der Energiekostensenkung häufig übersehen.

Unnötiger Stromverbrauch durch veraltete Pumpentechnik

Heizungspumpen leisten ihre Dienste meist lange Jahre ohne Probleme. Eine veraltete Technik bleibt daher oft unerkannt und treibt die Stromrechnung in die Höhe.
Heizungspumpen leisten ihre Dienste meist lange Jahre ohne Probleme. Eine veraltete Technik bleibt daher oft unerkannt und treibt die Stromrechnung in die Höhe.

So sitzt in vielen Heizungskellern ein heimlicher Stromfresser, der still und unerkannt für bis zu ein Fünftel der Stromkosten in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus verantwortlich sein kann. In vielen Kellern kümmern sich veraltete, ungeregelte Heizungspumpen um den Transport des Wassers zu den Heizkörpern und zurück in den Kessel. Sie laufen rund um die Uhr. Dabei verbrauchen sie bis zu zehnmal so viel Energie wie sogenannte Hocheffizienzpumpen der neuesten Bauart, wie etwa die „Wilo-Stratos Pico“.

Staatliche Förderung für Hocheffizienzpumpen

Ein sofortiger Austausch der stromhungrigen Altpumpen gegen die elektronisch gesteuerten neuen Modelle entlastet das Klima: Rund fünf Millionen Tonnen CO2 könnten der Umwelt nach Berechnungen des Herstellers jedes Jahr hierzulande erspart bleiben, wenn alle Altpumpen aus den Häusern verschwinden und gegen die effizienteste Technik ausgetauscht würden. Und für den einzelnen lohnt sich die Investition finanziell: 90 Prozent weniger Stromverbrauch durch den Pumpentausch summieren sich in zehn Jahren auf die stattliche Summe von rund tausend Euro. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die Stiftung Warentest raten ebenfalls zum Ersatz noch funktionsfähiger Altpumpen, denn die Kosten für Pumpe und Einbau amortisieren sich binnen weniger Jahre. Ein Programm der KfW-Förderbank (Sonderförderung 431) steuert ein Viertel der Kosten für Technik und Handwerker – mindestens aber 100 Euro bei – und sorgt damit dafür, dass der Wechsel sich noch schneller bezahlt macht.

Ausführliche Informationen dazu gibt es unter www.pumpenpraemie.de


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