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Strom erzeugende Heizungen

Mehr als nur Wärmeversorgung

Wer hat sich noch nicht über viel zu hohe Energiekosten geärgert? Von Zeit zu Zeit finden zwischen Briefen, Werbung und Postkarten von Freunden eben auch ungeliebte Rechnungen den Weg in den heimischen Briefkasten. Auf angenehm warme Räume in den kalten Monaten möchte dennoch keiner verzichten. Muss auch niemand! Eine der zahlreichen Möglichkeiten, den eigenen Energieverbrauch zu verringern, ist der Einbau einer Strom erzeugenden Heizung. Aber was genau verbirgt sich hinter dieser innovativen Technik?

Die vergleichsweise neue Technologie einer Strom erzeugenden Heizung funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das Besondere ist hierbei, dass Wärme und Strom von ein und demselben Gerät erzeugt werden. (Foto: epr/ASUE)
Die vergleichsweise neue Technologie einer Strom erzeugenden Heizung funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das Besondere ist hierbei, dass Wärme und Strom von ein und demselben Gerät erzeugt werden. (Foto: epr/ASUE)

Die vergleichsweise neue Technologie einer Strom erzeugenden Heizung funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das Besondere ist hierbei, dass Wärme und Strom von ein und demselben Gerät erzeugt werden. Durch die Verbrennung von Erd- oder Bioerdgas entsteht einerseits kostbare Wärme und andererseits mechanische Energie, die wiederum einen Generator antreibt, der Strom zum Eigengebrauch bereitstellt. Überschüssige Energie können Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer einfach ins Stromnetz einspeisen. Die Markteinführung dieses kombinierten Verfahrens ist ausdrückliches Anliegen der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE). Dafür gibt es viele triftige Gründe, von denen der pfiffige Eigenheimbesitzer profitiert. Beispielsweise können Strom erzeugende Heizungen bis zu 100 Prozent der Wärme und bis zu 80 Prozent des Strombedarfs im eigenen Heim abdecken. Leitungsverluste werden somit von vornherein vermieden. „Wir freuen uns über eine deutliche und dauerhafte Kostenreduzierung durch die hohe Energieeffizienz“, schwärmte unlängst ein Anlagenbetreiber. Nicht zuletzt tragen Nutzer von Strom erzeugenden Heizungen einen entscheidenden Teil zum Umweltschutz bei. Denn bei gleichem Energieverbrauch werden bis zu 40 Prozent weniger schädliches CO2 an die Atmosphäre abgegeben und dementsprechend werden Ressourcen geschont. Neuentwicklungen erweitern das Angebot dieser hocheffizienten Technik in Zukunft noch zusätzlich. Detaillierte Informationen finden Interessierte auf der Internetseite www.asue.de.


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