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Sichere Fliesenbeläge auf Balkonen und Terrassen

Iserlohn/München – „Aus der Praxis für die Praxis“- sich an diesem Leitspruch orientierend, hat Schlüter-Systems schon zahlreiche Innovationen entwickelt. Einer der Meilensteine war 1987 die Einführung der Schlüter-DITRA-Matte. Aufgrund der kombinierten Eigenschaften „Entkopplung“, „Abdichtung“ und „Dampfdruckausgleich“ wurde dieses Produkt weltweit zur universellen Verlegematte auf kritischen Untergründen. Mit Schlüter-DITRA-DRAIN präsentiert das Iserlohner Unternehmen auf der BAU 2007 in München nun eine weitere Innovation: die erste kapillarpassive Verbunddrainage für Fliesen- und Natursteinbeläge in Dünnbettverlegung.Schlüter-DITRA-DRAIN
Schlüter-DITRA-DRAIN
Schlüter-DITRA-DRAIN ist eine Polyethylenmatte mit einer speziell ausgebildeter Noppenstruktur, auf deren Oberseite ein wasserdurchlässiges kapillarpassives Vlies aufkaschiert ist. Die Struktur besteht aus einem engen Raster von 4 mm hohe Kegelstümpfen, das von Noppen unterbrochen wird, die als umgekehrte 2mm hohe Pyramidenstümpfe ausgeformt sind.
Die Kegelstumpf-Noppen sind extrem druckstabil (bis 50t/m²), nehmen an der Oberseite das aufkaschierte Vliesgewebe auf und bewirken so eine Aufstelzung des im Dünnbettmörtel verlegten Belages von ca. 4 mm. Die umgekehrten Pyramidenstumpf-Noppen bilden zur Unterseite hin offene hinterschnittenen Kammern, die sich beim Einlegen der Schlüter-DITRA-DRAIN Matte in den Fliesenkleber mit Mörtel füllen und so den Haftverbund zum Verlegeuntergrund sicherstellen.

Gemäß Verarbeitungsempfehlung des Herstellers wird der Konstruktionsaufbau folgendermaßen beschrieben: der Untergrund muss ein 1-2 %iges Gefälle zur Entwässerung hin aufweisen. Darauf wird die Verbundabdichtung Schlüter-KERDI in Dünnbettmörtel verklebt. Die Abdichtung von Stoßverbindungen und Wandanschlüssen erfolgt mit den zum System gehörenden Dichtbändern KERDI-KEBA und dem Dichtkleber KERDI-COLL. Auf dieser Verbundabdichtung wird mit einer 6 x 6 mm Zahnkelle hydraulischer Dünnbettmörtel aufgetragen und darin die Verbunddrainage Schlüter-DITRA-DRAIN vollflächig eingebettet. Hierbei füllen sich die umgekehrten Pyramidenstümpfe der DITRA-DRAIN Matte mit Dünnbettmörtel. Direkt danach wird dann mit einer Zahnkelle hydraulischer Dünnbettmörtel auf der mit Vlies kaschierten Oberseite der DITRA-DRAIN Matte aufgetragen und darin die Fliesen oder Natursteinplatten verlegt.

So wird ein Konstruktionsaufbau geschaffen, der die nötige Abdichtungsfunktion erfüllt sowie – durch die neue DITRA-DRAIN Verbunddrainage – einen Verbund zwischen Untergrund und Belag herstellt. Die Unterseite des Belags wird außerdem über den ca. 4 mm hohen Drainageraum unterlüftet, so dass das Überschusswasser des Dünnbettmörtels in den Drainageraum verdunstet und damit das Erhärten beschleunigt. Auch Wasser selbst wird schnell und sicher abgeführt, ein Wasserstau oder die Bildung von „Wasserlinsen“ sind bei fachgerechter Verlegung ausgeschlossen. Der kapillarpassive Aufbau der Verbunddrainage schließlich verhindert den kapillaren Rückstrom des Wasser in den Dünnbettmörtel.
Dank dieser Eigenschaften ist das System auch in klimatisch unbeständigen Jahreszeiten wie zum Beispiel im Spätherbst noch sicher zu verarbeiten. Ergänzt wird der Konstruktionsaufbau durch Randprofile der Serie Schlüter-BARA sowie den BARIN-Entwässerungsrinnen.
Zusammenfassend weist Schlüter-Systems darauf hin, dass man dem Handwerker mit der Verbunddrainage Schlüter-DITRA-DRAIN nun eine funktionssichere Alternative zu der bewährten Entkopplungs- und Verbundabdichtungsmatte Schlüter-DITRA anbiete. Die Wahl kann somit je nach Objekt- und Witterungsbedingungen vom Kunden getroffen werden. Mit der vorgestellten DITRA-DRAIN Matte bietet das Iserlohner Unternehmen getreu dem Firmenmotto eine weitere innovative Systemlösung für „Mehr Spaß mit Fliesen!“

mehr info unter http://www.schlueter.de


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