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Schiebefenster

Praktische Fenster-Modelle mit finanzieller Förderung

Bei der Sanierung älterer Häuser liegt das Hauptaugenmerk in den meisten Fällen auf der Modernisierung der Fenster, denn undichte Modelle machen ein Gebäude ungemütlich zugig und verschwenden darüber hinaus eine Menge Energie.

Wer neue Fenster in seinem Eigenheim einsetzen möchte, sollte auch andere Varianten als die herkömmlichen Dreh-Kipp-Modelle in Betracht ziehen. Alternativen wie Vertikal-Schiebefenster oder Schwingfenster sind praktisch und wirken sich zudem sehr positiv auf die Energiebilanz des Eigenheimes aus. Aus diesem Grund sind sie durch die KfW-Bank förderungsfähig.

Alltagstaugliche Schiebefenster

Vertikal-Schiebefenster sind im Alltag besonders praktisch: In geöffnetem Zustand ragen sie nicht in den Raum hinein – der untere Glasflügel wird vielmehr in einer Führung über den zweiten Flügel oder eine Festverglasung nach oben geschoben. Stufenlos lässt sich der Flügel dann in jeder Position feststellen. Beim Fenstersanieren vereint eine solche Konstruktion dadurch mehrere Vorteile:

Auch für schwerere oder größere Glasflächen sind Schiebefenster gut geeignet. Mit ihrer patentierten Spezial-Schiebetechnik tragen Schiebefenstermodelle von Sorpetaler etwa bis zu 80 Kilogramm Flügelgewicht. Dabei können sie trotz ihres Gewichts sicher und leicht bewegt werden – das wurde vom TÜV geprüft und bestätigt.

Schwingflügelfenster: Problemloses Putzen und Lüften

Foto: djd/Sorpetaler Fensterbau GmbH


Foto: djd/Sorpetaler Fensterbau GmbH Foto: djd/Sorpetaler Fensterbau GmbH

Auch Schwingfenster sind beim Sanieren eine gute Wahl. Diese Modelle zeichnen sich durch einen großen ungeteilten Glasflügel ohne Holzstreben aus. Öffnet man das Fenster, schwingt es um eine Drehachse, die in der Mitte der Fläche waagrecht angebracht ist und ein Drehen um bis zu 180 Grad ermöglicht. Ein Schwingfenster hat dadurch folgende Vorteile:

Auch wenn die Erneuerung großer Glasflächen geplant ist, eignen sich Schwingflügelfenster, denn sie können eine Breite von bis zu 2,80 Metern haben. Sind aus architektonischen oder ästhetischen Gründen große strebenfreie Glasflächen gewünscht, ist dies ein klarer Vorteil.

Design und Nachhaltigkeit

Die Fassungen der Schwing- und Schiebefenster bestehen aus reinem Holz oder einer Aluminium-Holz-Kombination. Holz ist nicht nur wandelbar, sondern auch ein nachhaltiger und gesunder Rohstoff. Zahlreiche Fensterfarben sind durch den Einsatz verschiedener Lasuren möglich. Auch die Farbe und Form der Griffe ist beim Sanieren der Fenster frei wählbar, sodass sich die Fenster perfekt an das Eigenheim anpassen können.

Förderung kassieren und Energie sparen

Schwingflügelfenster und Schiebefenster sind aufgrund ihrer Energieeffizienz eine sehr gute Wahl in puncto Altbausanierung. Die Modelle tragen mit Profilstärken von bis zu 7,8 Zentimetern und UW-Werten von 0,96 W/(m2K) besonders nachhaltig zur Energiebilanz des Eigenheimes bei.

Auf Antrag kann der Einbau solcher Fenster sogar vom Förderprogramm der KfW-Bank unterstützt werden. Der Zuschuss fürs Sanieren von Fenstern ist seit März 2013 von 7,5 Prozent auf 10 Proznt gestiegen. Dabei beträgt die Obergrenze der förderfähigen Kosten 5.000 Euro pro Wohneinheit. Ein Fördereintrag kann übrigens ohne großen Aufwand über die Hausbank gestellt werden.


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