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Risse in Häusern und Wohnungen

Risse in Wänden und Mauerwerk

Risse können durch die verschiedensten Ursachen auftreten, oftmals entstehen bei einem Neubau innerhalb der ersten zwei bis fünf Jahre Risse. Diese sollte man beobachten und dokumentieren, bleiben sie bis zu einem Millimeter breit, so besteht keine Sorge. Doch vergrößern sie sich, sollte man auf die Hilfe eines Fachmannes zurück greifen.

Risse in Wänden © Swetlana Wall - Fotolia.com
Risse in Wänden © Swetlana Wall - Fotolia.com

Insbesondere bei neu gebauten Häusern und Wohnungen mit einer kurzen Bauzeit, besteht vermehrt die Gefahr, dass Risse auftreten können. Auch ist hier nur eine kurze und deshalb oft unzureichende Zeit der Austrocknung des Rohbaus gegeben. Somit erhöht sich das Risiko, dass im Nachhinein Risse entstehen. Nach dem Verputzen können sich Veränderungen der Lage, der Form und des Volumens der einzelnen Bauteile noch ausbilden.

Risse verlaufen in der Regel senkrecht, sie unterliegen sogenannten rissverursachenden Spannungen. Man kann an der Risssform bzw. dessen Verlauf sehen, welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Risse, die horizontal verlaufen, weisen auf ein Schwinden in vertikaler Richtung hin und entstehen durch Formveränderungen der Nachbarwände. Risse können verschiedenartig auftreten, z.B. vertikal/verzahnt, schräg/stufenförmig, vertikal/gerade oder horizontal/gerade.

Auf Schubspannungen sind schräge, abgestufte Risse zurück zu führen. Hier sind zwischen den benachbarten Wänden Formänderungsunterschiede, die in vertikaler Richtung verlaufen, festzustellen. Das können beispielsweise die obersten Geschossdecken oder Dachdecken sein, genauso können Risse durch ein Durchbiegen der Geschossdecken unter den Mauerwerkwänden entstehen.

Um das Risiko von Rissen zu minimieren, sollten vor dem Auftragen des Putzes, einige zusätzliche technische Vorbereitungen getroffen werden. Hier können eine geeignete Haftbrücke oder ein Spritzbewurf vor dem eigentlichen Putzen aufgetragen werden. Des Weiteren kann ein Putzträger mit partieller Loslösung vom Putzgrund angewandt werden. Ebenfalls sind die Bewegungsfugen im Putz erfolgversprechend, damit die Risse nicht durch den Putz durchkommen können. Weiterhin kann es auch an der Verarbeitung bzw. am Putzmörtel liegen, wenn sich Risse bilden. Allerdings sollten keine Risse auftreten, wenn die Arbeiten des Verputzens von einem Fachmann vorgenommen wurden. Denn hier vertraut man als Laie auf die Erfahrungen des Profis.


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