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Ölkessel raus Wärmepumpe rein

Mit dem Wechsel auf erneuerbare Energien lässt sich beim Heizen viel Geld sparen

Nach über 30 Jahren Heizen mit Öl ist das Ehepaar Wienker aus Coesfeld umgestiegen: Nun beheizen sie ihr Haus mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. „Zuvor haben wir rund 7.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht. Mit der Wärmepumpe können wir jetzt heizen und unser Warmwasser aufbereiten. Damit sparen wir zwei Drittel der Heizkosten ein“, erklärt Heinrich Wienker.

Beratung durch den Fachmann

Die Eheleute Wienker aus Coesfeld haben sich für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe entschieden - und sparen damit nun zwei Drittel der Heizkosten ein. Foto: djd/Daikin
Die Eheleute Wienker aus Coesfeld haben sich für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe entschieden - und sparen damit nun zwei Drittel der Heizkosten ein. Foto: djd/Daikin

Das Ehepaar empfiehlt anderen Hauseigentümern, sich an Fachleute zu wenden und sich über alternative Möglichkeiten zu informieren. „Wir haben alles in Betracht gezogen, aber da das Haus in einer Wasserschutzzone liegt, waren eine Erdwärmepumpe oder eine Solarwärmepumpe wegen der nötigen Bohrtiefen nicht denkbar“, erklärt Christian Knieps vom installierenden Fachbetrieb. Letztlich fiel die Wahl auf eine Luft/Wasser-Wärmepumpe des Herstellers Daikin. Ihr Vorteil: Die Anlage heizt nicht nur, sondern stellt auch das Brauchwasser bereit.

Das 1971 gebaute Haus mit seinen rund 240 Quadratmetern Wohnfläche wird seit Oktober 2009 mit einer 16-Kilowatt-Wärmepumpe versorgt. Die Wärmepumpe benötigt zur Erzeugung von 100 Prozent Wärme nur ein Drittel an Strom als Energieträger. Zwei Drittel der Energie kommen aus der in der Außenluft enthaltenen Wärme, die die Wärmepumpe in Heizungswärme umwandelt. Diese wird im Badezimmer und im Wohnzimmer über die Fußbodenheizung und in den anderen Räumen über Heizkörper verteilt.

Zwei Drittel der Kosten gespart

„Da unsere alte Ölheizung eine Leistung von 48 Kilowatt hatte, befürchteten wir, dass die Wärmepumpe mit 16 Kilowatt eventuell nicht ausreichen würde. Doch wir mussten unser Heizverhalten nicht ändern. Unsere Küche und den Wohnbereich temperieren wir weiterhin auf 20 bis 22 Grad. Das schafft die Wärmepumpe ganz leicht, denn sie arbeitet viel effizienter“, berichtet Heinrich Wienker. Dies beweisen die Kosten, die trotz des vergangenen strengen Winters etwa zwei Drittel niedriger (bei einem Wärmepumpen-Stromtarif von 13,77 Cent/kWh brutto) waren als die Verbrauchskosten für die Ölheizung. Unter www.daikin.de gibt es weitere Informationen.


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