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Energieeffizienter Ausbau

Für eine lückenlose Dämmung sorgen natürliche Cellulosefasern

djd/pt). Der Baustoff Holz eignet sich nicht nur zur Errichtung neuer, wohngesunder und umweltfreundlicher Gebäude. Der Naturrohstoff lässt sich auch sehr gut zusammen mit anderen Materialien verarbeiten, wenn es zum Beispiel um einen Anbau an ein bestehendes Haus oder um eine Aufstockung des Dachstuhls geht. In der Regel greift man für Erweiterungsbauten auf die Holzständerbauweise zurück. Damit lassen sich ganze Bauteile in Handwerksbetrieben weitgehend vorfertigen, die Arbeiten auf der Baustelle selbst benötigen nur wenig Zeit. Die Hohlräume von Holzständerwänden lassen sich zudem sehr gut wärmedämmen.

Perfekter Kälte- und Hitzeschutz für Hohlräume

Ideal etwa für die Holzständerbauweise ist eine lückenlose Wärmedämmung aus Recyclingcellulosefasern. Foto: djd/Climacell
Ideal etwa für die Holzständerbauweise ist eine lückenlose Wärmedämmung aus Recyclingcellulosefasern. Foto: djd/Climacell

Ein idealer Dämmstoff zur Füllung der Hohlräume sind Cellulosefasern, beispielsweise von Climacell. Sie bringen ähnliche raumklimatische Eigenschaften wie das Holz selbst mit und tragen dazu bei, eine optimale Luftfeuchtigkeit zu schaffen. Beim sommerlichen Wärmeschutz und im Schallschutz zeigt sich die Dämmung anderen Werkstoffen sogar überlegen. Die Verarbeitung der Cellulosefasern ist deutlich einfacher und sicherer als bei Plattenmaterialien. Der Einbau erfolgt durch Einblasen in die Hohlräume der Wände oder unterm Dachstuhl direkt aus dem Lieferfahrzeug. Die Fasern füllen jeden Spalt und jede Ritze aus, was beim Zuschnitt von Plattenelementen nur mit großem Aufwand zu gewährleisten ist. Kleine, natürliche Bewegungen der Holzbauteile, die durch das „Arbeiten“ des Holzes bei Hitze, Kälte und verschieden hoher Luftfeuchtigkeit entstehen, gleicht der Faserdämmstoff durch seine Elastizität einfach aus.

Recyclingwerkstoff mit guter Umweltbilanz

Zur Herstellung der Cellulosefasern kommt ausschließlich Recyclingzeitungspapier zum Einsatz, das in Druckereien als Abfall entsteht. In Spezialmaschinen wird das Papier zerkleinert und fein aufgefasert. Der Energieeinsatz bei der Herstellung ist gering, entsprechend wenig CO2-Emissionen verursacht sie. Auch Verschnitt auf der Baustelle gehört der Vergangenheit an. Unter www.climacell.de gibt es weitere Informationen zu Eigenschaften und Einsatzbereichen.


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