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Die Heizkosten spürbar senken

Aktuelle Studie: Der Austausch alter Thermostatregler lohnt sich

Der kurze, aber heftige Wintereinbruch hat die Heizkosten kräftig in die Höhe getrieben, was viele an der hohen Energierechnung merken, die ihnen ins Haus flattert. Grund genug, alle Sparpotenziale zu nutzen, die möglich sind. Denn auch kleine Maßnahmen können den Verbrauch senken und sich in kurzer Zeit rechnen. Alte Heizungsregler etwa sind echte Kostentreiber, wie eine aktuelle Studie der Technischen Universität (TU) Dresden belegt. Untersucht wurden die energetischen und wärmephysiologischen Unterschiede alter, vor 1988 installierter, und neuer Thermostatregler.

Neue Regler arbeiten exakter und sparen damit spürbar Energie

Elektronisch gesteuerte Thermostatventile helfen beim Energiesparen und übernehmen die automatische Steuerung der Heizkörper. Foto: djd/Honeywell
Elektronisch gesteuerte Thermostatventile helfen beim Energiesparen und übernehmen die automatische Steuerung der Heizkörper. Foto: djd/Honeywell

Das Ergebnis der Studie war eindeutig. Neue Regler sparen Energie, da ihre Ventile exakter arbeiten und sie die eingestellte Sollwerttemperatur viel genauer einhalten. Dazu kommt ein anderer wichtiger Faktor: Die Genauigkeit alter Geräte lässt nach einer Nutzungszeit von 15 Jahren und mehr nach, die Abweichungen von der erwünschten Idealtemperatur werden immer größer. Der Austausch der Thermostatregler lohnt sich also. In der Regel macht sich die Neuanschaffung bereits nach rund fünf Jahren bezahlt, da der Energieverbrauch um bis zu sieben Prozent sinkt.

Elektronische Steuerung

Noch energiesparender als handgeregelte Thermostate sind elektronische Modelle wie der vom europäischen Qualitätssicherungssystem eu.bac zertifizierte und von der Stiftung Warentest (5/08) mit „gut“ ausgezeichnete elektronische Heizkörperregler „HR40“ von Honeywell. Sie erlauben eine zeitgesteuerte Temperatureinstellung für jeden Heizkörper, so dass der Benutzer nichts mehr von Hand einstellen muss – und daher auch das rechtzeitige Abdrehen nicht mehr vergessen kann. Noch komfortabler sind zentrale Einzelraumregelungssysteme wie „evohome“. An einer zentralen Bedieneinheit kann die Temperatur für bis zu acht Räume gesteuert und überwacht werden. Die Station kommuniziert per Funk mit den Thermostatventilen an den einzelnen Heizkörpern. Unter www.honeywell-haustechnik.de gibt es weitere Informationen zur modernen Regeltechnik für Heizkörper.


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