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Der Bauherr trägt die Verantwortung

Bei privaten Neu- oder Umbauten ist der Bauherr dafür verantwortlich, dass die Baustelle ausreichend gesichert ist und Unfälle vermieden werden. Warnschilder wie „Eltern haften für ihre Kinder“ bewahren nicht vor dieser Verantwortung.

Foto: djd/HDI


Foto: djd/HDI Warnschilder wie „Eltern haften für ihre Kinder“ entbinden den Bauherrn nicht von seiner Verantwortung, dass die Baustelle ausreichend gesichert sein muss.
Foto: djd/HDI

„Vor Baubeginn sollte der Bauherr prüfen, ob und in welchem Umfang das Vorhaben in seiner Privat-Haftpflichtversicherung inbegriffen ist“, rät Heike Köwing, Leiterin Produktmanagement Haftpflicht, Unfall, Sach bei der HDI Versicherung AG. Dabei sei es egal, ob es sich um einen Neubau oder um Umbaumaßnahmen handele. Sogar Abbrucharbeiten seien mitversichert.

Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung bietet Schutz bei Schadenersatzansprüchen im Zusammenhang mit privaten Bauvorhaben. Eine Feuer-Rohbauversicherung schützt das Bauvorhaben im Falle eines Brandes – am Bau selbst und an den Baumaterialien. Sie ist in der Regel in einer Wohngebäudeversicherung enthalten. Die Bauleistungsversicherung wiederum ist eine Art Vollkaskoversicherung für das Bauvorhaben. Wenn das Haus noch nicht durch Wände, Türen und Bedachung vor Witterungseinflüssen geschützt ist, können Naturereignisse wie Sturm oder Hochwasser den Rohbau stark beschädigen. Auch Einbrecher haben leichtes Spiel: Oft dringen sie in den Rohbau ein und machen selbst vor eingebauten Materialien keinen Halt. Schäden durch Vandalismus sind ebenfalls durch diese Versicherung gedeckt.


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