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Dem Schimmelpilz das Wasser abgraben

Luftentfeuchter sorgen für ein gesundes Raumklima ohne Wärmeverluste

In immer besser abgedichteten Wohngebäuden fühlt sich nicht nur der Mensch wohl – immer öfter nisten sich auch Schimmelpilze als ungebetene Gäste ein. Schimmelbefall ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Das Pilzgeflecht setzt der Bausubstanz zu, zugleich bilden die Sporen gerade in hochabgedichteten Räumen eine ernste Gesundheitsgefahr. Da hilft nur die richtige Belüftung. Drei Mal täglich Stoßlüften empfehlen Experten – wertvolle Heizwärme entweicht dennoch auch bei kurzer Lüftdauer. Länger gekippte Fenster steigern ebenfalls den Heizenergieverbrauch, zudem kann die Fensterleibung auskühlen, so dass an diesen Stellen Feuchtigkeit kondensiert und wiederum die Bildung von Schimmel begünstigt.

Die Regulierung der Luftfeuchtigkeit ohne Wärmeverlust kann ein Luftentfeuchtungsgerät übernehmen.
Die Regulierung der Luftfeuchtigkeit ohne Wärmeverlust kann ein Luftentfeuchtungsgerät übernehmen.

Automatische Luftentfeuchtung

Die Regulierung der Luftfeuchtigkeit ohne Wärmeverlust kann ein Luftentfeuchtungsgerät übernehmen. Bei der Anschaffung sollte der Käufer auf bestimmte Leistungsmerkmale achten. Automatikprogramme etwa sorgen beispielsweise beim MJ-E16VX von Mitsubishi Electric nach voreinstellbaren Kriterien automatisch für eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit. Je nach Bedarf setzen sie sich selbsttätig in Gang und bieten neben Programmen zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit sogar spezielle Schimmelschutzprogramme (Infos unter www.mitsubishi-aircon.de). Nach dem Wärmepumpenprinzip gebaut, entziehen gute Geräte nicht nur die Feuchte aus der Raumluft, sondern wandeln diese in Wärme um, mit der sie die Raumheizung entlasten.

Leistungsdaten kritisch unter die Lupe nehmen

Für den tatsächlichen Energieverbrauch entscheidend ist nicht allein, wie viel Watt Leistung das Gerät aufnimmt, sondern auch, wie viel Liter Wasser es pro Tag aus der Luft filtert. Wenn ein „schwacher“ Entfeuchter fast ständig in Betrieb sein muss, verbraucht er unterm Strich mehr Strom als ein stärkeres Modell. Aufs „Kleingedruckte“ zu achten, das rät Andre Hillmer, Luftentfeuchtungsexperte bei Mitsubishi Electric, auch bei der Entfeuchtungsleistung. Viele Hersteller geben sie bei unrealistischen 30 Grad Raumtemperatur an, sinnvoll ist die Leistungsangabe bei 20 und zehn Grad.


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