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Carport bauen

Carport selber bauen: So wird es gemacht!

Ein Carport bietet nicht nur einen optimalen Schutz für das eigene Auto, sondern ist zudem deutlich günstiger als eine Garage – und sehr wandlungsfähig. Wer Geld sparen möchte, kann sich sein Carport auch selbst bauen. Wie das geht, verrät der folgende Artikel.

Carports und ihre vielen Vorteile

Bild mit dem Wort Carport
Bild mit dem Wort Carport

Neben dem – im Vergleich zu Garagen – sehr günstigen Anschaffungspreis bietet der Carport noch viele andere Vorteile: Die Überdachung kann gleichzeitig ein Sichtschutz sein, weiterhin wirkt der Carport „luftiger“ und beansprucht nicht so viel Platz wie eine Garage. Heutzutage sind die verschiedensten Ausführungen auf dem Markt erhältlich. Dabei sind die preiswertesten Varianten meist ganz einfach aus einem Dach, das auf vier Pfeilern befestigt ist, gefertigt. Diese Konstrukte bestehen entweder aus Holz, Aluminium oder auch aus Stahl. Das Dach gibt es in verschiedenen Ausführungen, wie beispielsweise als Satteldach, Tonnendach oder auch als Flachdach.

So wird ein Carport selbst gebaut

Gerade dann, wenn man Kosten sparen möchte und dazu noch etwas handwerklich begabt ist, lohnt es sich, den Carport selbst zu bauen. Am besten wählt man dafür einen vorgefertigten Bausatz. Dieser ist schon ab rund 1.300 Euro erhältlich, hochwertigere Ausführungen mit Extras wie einer Abstellkammer oder einem Satteldach sind ab etwa 2.000 Euro zu haben. Wünscht man sich eine Holzlattung, so sollte bedacht werden, dass Fichte und Kiefer zwar preiswert sind, aber dafür entsprechend gegen die Witterung geschützt werden müssen. Noch einmal kräftig sparen lässt sich zudem, wenn man den Bausatz selbst vom Hersteller abholt.

Der Bedarf an Werkzeug für den Bau ist recht überschaubar: Neben Hammer, Sparen und Zollstock kommen unter anderem Wasserwaage, Schraubanker, Richtschnur, Schraubendreher, Bohrmaschine und Säge zum Einsatz.

Damit der Carport sicher steht, benötigt er ein stabiles Fundament, sprich eine Betonierung. Rammt man einen Holzpfosten nur „nackt“ in die Erde, so wird dieser schon nach wenigen Jahren faulen und dann höchstwahrscheinlich irgendwann umkippen.

Einbetonierte Pfähle gründen am besten in einer frostfreien Umgebung – dabei lässt sich gut mit Estrichbeton arbeiten. In den noch frischen Beton setzt man die Pfostenträger in H- oder in U-Form ein und richtet sie passend aus. Hier sind Schraubanker – wie diese – zugunsten einer möglichst sicheren Verankerung eine große Hilfe. Anschließend muss der Beton etwa zwei bis drei Tage aushärten, erst danach kann der Carport darüber errichtet werden.

Um das Holz bestmöglich vor der Witterung zu schützen, lohnt sich eine Druckkesselimprägnierung. Auch die Eindeckung des Dachs darf natürlich nicht fehlen, wofür sich Bitumenbahnen oder auch Bitumen-Dachschindeln gut eignen.


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