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Badmöbel aus Holz oder besser aus MDF oder HDF Platten?

Möbel aus Holz im Badezimmer – nicht mehr ungewöhnlich

Das Foto zeigt ein Waschbeckenunterschrank


Das Foto zeigt ein Waschbeckenunterschrank Das Foto zeigt ein Waschbeckenunterschrank

Im Badezimmer mit Holz zu arbeiten ist nicht unmöglich, auch wenn dabei sofort an Schimmelbefall gedacht wird. Holz und Wasser, das harmoniert besser als geglaubt. Wird doch Holz auch in der Küche bei den Küchenmöbeln verwendet, und trotz Wasserdampf und Spritzer haben Küchen eine beachtliche Haltbarkeit. Fenster und Türen würden auch nicht aus Holz hergestellt, wenn zu befürchten wäre, dass die Beschädigungen am Holz zu groß wären.

Gutes Raumklima mit Holz und antibakterielle Wirkung

So strahlt Holz doch Wärme aus und ist leicht zu bearbeiten. Es kann eigentlich in jeden Badgrundriss eingearbeitet werden. Dazu verhilft Holz zu einem angenehmen Raumklima und ist dazu hygienisch und pflegeleicht.

Während Spritzer und Dampf dem Holz nicht soviel ausmachen, so ist regelmäßiger direkter Wasserkontakt eher schädlich. Regelmäßiges Lüften ist ein Schutz vor Schimmelbefall, im Übrigen auch für Tapeten und Fliesen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Holz auch eine antibakterielle Wirkung hat, sowohl an der Oberfläche als auch im Holzinneren.

Die richtige Pflege des Holzes

Zwei bis dreimal pro Jahr sollte das Holz im Badezimmer mit einem Hartwachsöl eingerieben werden. Dadurch wird verhindert, dass das Holz aufquillt, und Schmutz und Wasser perlen ab – ein schöner Nebeneffekt. Leichte Beschädigungen lassen sich bequem abschleifen und mit Nachölen beseitigen. So bleibt das Holz lange schön.

MDF oder HDF auch im Bad

MDF-Platten werden feinfaserigen, rindenfreien Nadelholz durch eine Verpressung in Längs- und Querrichtung hergestellt. Es gibt sie in unterschiedlichen Dichten.

Dabei werden die verschiedensten Holzarten, die zur Verfügung stehen, verwendet, zum Beispiel Kiefer, Fichte, Buche, Birke HDF-Platten sind aus mit Leim getränkten Holzfasern hergestellt und unter Druck und Hitze gepresst, wobei eine besonders hohe Dichte entsteht.

Selbstverständlich ist es möglich, mit MDF- oder HDF-Platten Badmöbel zu gestalten, erfordert jedoch eine spezielle Versiegelung, die Kanten und Ecken der Platten sollten isoliert werden, da MDF poröser ist und MDF auf Fett und Schmutz besonders anfällig reagiert. Wenn dies beachtet wird, ist sicher auch MDF nutzbar im Bad.


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