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Architektur-Trends für das Jahr 2019: Streckmetalle und Industrial Design

In der Architektur eines Gebäudes versteckt sich auch immer ein Stück von der Seele des Architekten. Unsere Städte und Gebäude verändern sich und spiegeln damit den Zeitgeist wieder. Zur Zeit sind vor allem nachhaltige und robuste Designs und Materialien angesagt. Streckmetalle könnten dabei in Zukunft eine noch größere Rolle spielen, als sie es ohnehin schon tun.

Was sind Streckmetalle?

Streckmetalle wie beispielsweise die Lösungen von Fratelli Mariani sind lange, flache und gitterartige Konstruktionen aus herkömmlichen Metallen, die in der Regel auf einem Walzblech daherkommen. Typisch für Streckmetalle ist ihre Struktur. Dabei bieten sich verschiedene Arten an, die auf den Betrachter eine ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Bekannt ist beispielsweise das Rautenmuster. Unser Auge kennt diese Formation vom klassischen Maschendrahtzaun. Streckmetalle gibt es allerdings in vielen verschiedenen Formen und unterschiedlichen Feinheitsgraden bei den Maschen.

Einher mit den unterschiedlichen Formen geht auch eine variierende Stabilität des Materials. Eins ist aber allen gemein: Streckmetalle schützen vor äußeren Einflüssen, ohne dass eine stabile Wand notwendig ist. Sie sind darüber hinaus sehr stabil, ohne dass für sie ein flächendeckender Materialeinsatz notwendig ist. Die Maschen sparen genau so viel Material aus wie möglich, um noch eine gleichbleibende Stabilität zu ermöglichen. Damit eignen sich Streckmetalle für alle möglichen architektonischen Anwendungen – nicht nur für die Industrie.

Mit ihnen lassen sich quasi unechte Räume kreieren, die gleichzeitig offen, licht- und luftdurchlässig sind, andererseits aber eine geschlossene Einheit bilden. Auf den Betrachter haben Streckmetalle eine ganz besondere Wirkung, je nachdem welche Masche gewählt wird.

Katarzyna Białasiewicz/123RF.com

Nachhaltigkeit und Ästhetik werden in Zukunft Hand in Hand gehen

Wie unser Bewusstsein bestimmte Materialien wahrnimmt, schärft auch nachhaltig unseren Geschmack. Oftmals glauben wir, dass unser Geschmack etwas Objektives in sich trägt. Dem ist nicht so. Der andauernde Wandel hin zu einem nachhaltigen Bewusstsein wird sich auch langfristig in den Geschmäckern der Menschen niederschlagen. Opulente Bauten mit Einsatz vieler seltener und nicht-nachhaltiger Rohstoffe empfinden wir schon jetzt oft als geschmacklos.

Der Trend hin zum Industrial Design könnte auch ein Ausdruck dafür sein, dass besonders ressourceneffiziente Bauweisen in Zukunft nicht mehr also ausdruckslos, sondern als regelrecht chic gelten. Der Bewusstseinswandel ist vergleichbar mit einem bereits vollzogenem Wandel in der Mode: Kaum jemand trägt heute noch Pelz, obwohl diese Form des Textils lange Zeit als Luxusgut und absolut erstrebenswert galt. Heute ist Pelz nur noch in kleinen Zirkeln wirklich angesehen. Auf der Straße erntet man für einen echten Pelzmantel vermutlich schräge Blicke.

Die Wahrnehmung des Materials hat sich gewandelt. Weil damit nun primär das Tierleid und nicht die anmutige Optik assoziiert wird, ist Pelz auf einmal geschmacklos. Ein ähnlicher Wandel steht in der Architektur bevor.

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Teppichreinigung: Wann sollte man sich an einen Experten wenden?

Wenig gestaltet einen Raum wohnlicher als ein gemütlicher Teppich. Das Problem mit dem Flächentextil ist jedoch immer das gleiche: Er passt nicht in die Waschmaschine. Daher muss für eine Fleckenbeseitigung immer eine spezielle Teppichreinigung her. Doch macht man die lieber selbst oder überlässt man sie den Profis?

Teppichreinigung vom Experten

Der Vorteil einer professionellen Teppichreinigung wie beispielsweise der Teppichreinigung Berlin ist, dass der Teppich danach wieder aussieht wie am ersten Tag. Ein Reinigungsexperte für die Teppichreinigung wird den zu reinigenden Teppich zunächst umfassend prüfen und dann anhand der Intensität der Flecken und des zu behandelnden Materials entscheiden, wie vorgegangen wird. Unter Umständen kann der Teppich mit einer speziellen Anlage maschinell gereinigt werden. Empfindliche Materialien setzen allerdings eine Reinigung von Hand voraus.

Das Ergebnis: Die Fasern werden nicht zu stark belastet, der Teppich verliert nicht an Farbe und Leuchtkraft und ist nach der Behandlung einfach wieder sauber. Damit so ein Ergebnis gelingt, braucht es eine Menge Wissen über Reinigungsmittel und ihre Wirkung sowie über die Beschaffenheit von Fasern. Im Eigenversuch ist eine solche Professionalität normalerweise nicht zu erreichen. Wer den Teppich selbst reinigen möchte, läuft Gefahr, die Farbe auszubleichen oder anderweitige unerwünschte Flecken zu hinterlassen.

Kann eine Teppichreinigung in Eigenregie gelingen?

Moderne Teppiche aus Kunstfasern kann man gegebenenfalls noch mit speziellen Reinigungsmitteln und ein bisschen Know-How selbst bearbeiten. Handelt es sich um einen hochwertigen Teppich, sind die Fasern widerstandsfähig und die Farben bleichen nicht zu schnell aus. Es sollte sich aber bestenfalls nur um kleinere Flecken handeln, die man aus dem Teppich entfernen möchte. Bei größeren Verunreinigung oder sogar einer „Komplettreinigung“ (etwa bei aus zweiter Hand gekauften Teppichen aus Raucherhaushalten) führt kein Weg an einer professionellen Reinigung vorbei.

Übrigens: Selbst in durchaus sauberen Haushalten ist es quasi unvermeidlich, dass ein Teppich über die Zeit an Farbe einbüßt. Zwar entfernen moderne Staubsauger schon einen beträchtlichen Teil der täglichen Verunreinigungen auf einem Teppich, 100prozentig sauber werden die Textilien aber auch mit dem stärksten Sauger nicht. Kleinste Partikel bleiben immer im Gewebe hängen und werden mit den Schuhen oder den Füßen festgedrückt. Auf die Dauer sammelt sich so der Dreck in den Fasern und der Teppich wird langsam grau.

Eine professionelle Teppichreinigung befreit die Fasern von Schmutzablagerungen ohne sie anzugreifen. Manche Teppichreiniger greifen auch gar nicht erst zu aggressiven Reinigern sondern zunächst zum Hochleistungs-Staubsauger. Mit diesem können die Fasern in einer längeren Bearbeitung unter Umständen auch bereits von den allermeisten Schmutzpartikeln befreit werden. Das aufwändige Waschen und Trocknen des Teppichs würde somit entfallen. Bei starken Verschmutzungen führt allerdings kein Weg an einer richtigen Teppichwäsche vorbei. Dafür strahlen die Farben des Teppichs danach aber auch wieder wie am ersten Tag.

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Badsanierung selber machen?

Die Badsanierung von einem Fachmann ausgeführt kostet meist ordentlich Geld, denn das Gewerk ist oft sehr arbeitsintensiv. Hier kann der geschickte Heimwerker jedoch viel Geld sparen, wenn er selbst Hand anlegt. Jedoch ist ein planloses Loslegen der falsche Weg. Gefragt sind vielmehr eine sorgfältige Planung und eine Bestandsaufnahme der vorliegenden Gegebenheiten. Letzteres gilt vor allem beim Thema Rohrleitungen.

Rohrleitungen bei der Badsanierung erneuern

Die Rohleitungen sind gerade bei alten Bädern oft deutlich in die Jahre gekommen und bedürfen einer Erneuerung. Dabei sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Die Reparatur oder der Austausch von Rohleitungen im Zuge der Badsanierung ist eine ärgerliche und auch kostspielige Angelegenheit, da Fliesen kaputt gehen können oder im schlimmsten Fall auch Wände aufgestemmt werden müssen.

Werden die entsprechenden Rohre jedoch im Zuge der Badsanierung erneuert, ist hier der Mehraufwand sehr gering. Eine effiziente Methode ist, die Badinstallation hinter die Trockenbauwände zu verstecken, denn gerade in Altbauten lassen sich so gerade Wandflächen erzielen. Später machen diese das Fliesenlegen viel einfacher. Die Installation der Dusche oder Badewanne und des Waschbeckens sollten weniger geübte Heimwerker dann doch lieber dem Fachmann überlassen.

Die Badsanierung gut planen und Fliesen verlegen

Wenn die Vorarbeiten erledigt sind, beginnen die zeitintensiven Arbeiten, die ein Heimwerker gut selbst erledigen kann – vor allem das Fliesenlegen. Einfach ist die Verlegung im Dünnbettverfahren und ermöglicht so auf ebenen Flächen einen sehr zügigen Baufortschritt. Hierbei empfiehlt es sich, vorab einen Plan zur Verlegung zu erarbeiten. So werden machen Ärgernisse bei der Badsanierung erspart, zum Beispiel, dass an einer Stelle ein hauchdünner Fliesenstreifen zurechtgeschnitten werden muss, weil die Fliese ein paar Millimeter kürzer ist als die vorhandene Wand.

Zum Abschluss fällt dann das Verfugen an und wer sich hier viel Arbeit ersparen möchte, kann auch auf eine schnelle Weise die Optik des Bades verändern. Ein spezieller Fliesenlack, der in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist, gibt dem Bad einen ganz neuen Look.