Bauen

Checkliste für das erste Eigenheim: Woran muss ich denken?

Der Einzug in die ersten eigenen vier Wände stellt für viele Menschen eine große Freude, aber auch eine Herausforderung dar. Viele Dinge müssen beachtet werden und manche Entscheidungen haben ein jahrelanges Gewicht. Dieser Artikel zeigt, was man auf keinen Fall vergessen darf.

Was muss vor dem Einzug geklärt sein?

So mancher Häuslebauer war schon verleitet, ein wenig voreilig ins Haus einzuziehen. Aber ein paar wärmende Wände reichen in aller Regel nicht aus, um zufriedenstellend zu leben. Vor dem Einzug in die eigenen vier Wände sollte eine grundlegende Infrastruktur stehen. Dazu gehört ein ordnungsgemäßer Anschluss an das Abwassersystem der jeweiligen Kommune als auch eine Verbindung zum Elektrizitäts- und Telekommunikationsnetz. Insbesondere der Anschluss an die Wasserversorgung kann in manchen Gegenden einen beträchtlichen Aufwand darstellen.

Daher sollte hier auch unbedingt bereits vor dem Bau, am besten sogar noch vor jeder Grundsteinlegung darauf geachtet werden, dass ein entsprechender Zufluss bereits vorhanden ist. Unter Umständen kann es sogar notwendig sein, dass zusammen mit dem Haus eine sogenannte Kleinkläranlage gebaut werden muss. Das Portal Wohnen & Bauen schreibt in diesem Zusammenhang, dass eine Kleinkläranlage insbesondere in abgelegenen Gegenden notwendig werden kann. Wie man herausfindet, ob eine Kleinkläranlage benötigt wird, kann man dort nachlesen.

Einer der wichtigsten Punkte beim Hausbau ist weiterhin die Wärmezufuhr. Egal mit welcher Methode im neuen Haus geheizt werden soll – dieser Anschluss sollte auch stehen, bevor die ersten Wände hochgezogen werden. Das Trocknen der Wände gelingt nämlich nur mit einer funktionsfähigen Heizung wirklich gut. Bekommt das Haus in den ersten Monaten nach dem Bau nicht ausreichend Wärme, droht die Schimmelbildung.

Mal ganz davon abgesehen, dass ausgekühlte Wände auch wirklich eine Wohlfühlatmosphäre verbreiten – unabhängig von der Jahreszeit konserviert ein Haus nämlich in erster Linie die Temperatur, die es beim Bau hatte.

Internet wird immer wichtiger

Lange Zeit hieß es unter Häuslebauern, der Internetanschluss sei nicht halb so wichtig wie ein Strom-, Wasser- oder Abwasseranschluss. Aber auch das hat sich geändert. Immer mehr Menschen sind beruflich abhängig vom Internet und brauchen das Netz zum Arbeiten. Darüber hinaus kann es gerade beim Einzug in ein neues Haus sehr praktisch sein, wenn das Internet sofort funktioniert. Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach dem Einzug müssen hin und wieder ein paar Arbeiten erledigt werden müssen – wäre es nicht praktisch, wenn man schnell mal etwas nachschlagen könnte?

Gerade in Deutschland kann man sich leider nach wie vor nicht darauf verlassen, an jedem Ort über ein ausreichendes Mobilnetz zu verfügen. Daher sollte man beim Hausbau den Anschluss an das Internet als ähnlich wichtig wie den Anschluss an das Strom- oder Wassernetz betrachten.